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Ich kann gar nicht sagen, warum, aber ich liebe jede Sekunde, die ich in London verbringe. Lustigerweise ist es schon meine zweite Reise in die britische Hauptstadt innerhalb eines Monats – ich habe die Fotos vom ersten Kurztrip noch gar nicht sortiert, schon waren die Tickets für den zweiten gebucht. Jana und ich waren übers Wochenende da, weil sie ihr Shooting mit Rankin hatte und ich die Gelegenheit nutzen wollte, mit ihr ein Mädchen-Wochenende zu verbringen. Wenn ich schon auf dem Foto bin, mit dem sie dieses Shooting gewonnen hat, dann muss sie mit mir auch ein paar Hotspots abklappern – fairer Deal, wie ich finde! In den zwei Tagen haben wir so viele Eindrücke gesammelt, dass ich unbedingt einige davon mit euch teilen möchte – los gehts!

1) Anreise

Ich war jetzt insgesamt vier Mal in London und habe mich jedes Mal gefragt, warum ich so einen Kurztrip nicht viel öfter mache – so teuer, wie man oft denkt, ist das alles gar nicht. Wenn man rechtzeitig bucht, bekommt man schon Flugtickets hin- und zurück für 100 Euro. Man muss nur strategisch planen und am besten die beliebtesten Zeiten vermeiden, also nach Möglichkeit unter der Woche und nicht am Wochenende fliegen. Das bringt übrigens auch den Vorteil mit sich, dass die Stadt (und die Hotels!) nicht so überfüllt sind.

2) Übernachten*

Vor rund einem Monat war ich schon mit Marcel und Asics in London, um das 25-jährige Jubiläum des Gel-Lyte III zu feiern. Damals schliefen wir im Andaz Hotel, das sehr zentral gelegen – aber auch sehr teuer ist. Für den zweiten Trip haben Jana und ich uns ganz bewusst für ein Airbnb-Appartment entschieden, und wurden nicht enttäuscht! Die ersten beiden Tage haben wir in einer riesigen Wohnung in Notting Hill gewohnt, die mit Kingsizebetten, einer offenen Küche und wirklich schöner Deko ein absoluter Traum war. Im Gegensatz zum Hotel fühlt man sich da gleich wie bei Freunden zu Hause – und spart unter Umständen bares Geld, wenn man sich die Miete teilt. Da ich einen Tag länger blieb, übernachtete ich am letzten Abend in einem Zimmer direkt an der Victoria Station, das ebenfalls sehr schön eingerichtet war – ganz zu schweigen von den freundlichen Vermietern, die mir gleich einige Tipps zum Sightseeing gaben und mir eine Tasse Tee anboten. Absolut empfehlenswert für alle, die nicht nur nach schönen Alternativen zu sterilen Hotels suchen, sondern auch gern Einheimische kennenlernen wollen.

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3) Freizeit

London scheint an jeder Ecke etwas zu bieten: In Notting Hill mussten wir nur vor die Haustür gehen, um schöne Fassaden, verwinkelte Gassen oder süße Blumengeschäfte zu entdecken. Fährt man etwas weiter in die Stadt rein, gibt es an fast jeder Station einen Hotspot, für den es sich auszusteigen lohnt. Wer aber abseits der gängigen Touri-Anlaufstellen entspannen und die Natur genießen möchte, kann sich eine Picknick-Decke schnappen und es sich in einem der schönen Parks gemütlich machen. Der St James´s Park (direkt vor dem Buckingham Palace) ist wunderschön! Aber denkt daran, nicht nur für euch Proviant mitzunehmen, sondern steckt ein paar Haselnüsse ein: die Eichhörnchen dort sind so zutraulich, dass sie sich die Leckereien persönlich abholen!

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4) Essen

Ich muss leider sagen, das ich im Gegensatz zu den süßen Tierchen so gar nicht auf meine Kosten gekommen bin, was das Essen betrifft. Mit Marcel habe ich zwei Tage lang versucht, einen guten Burger zu finden oder die berühmten Fish&Chips zu probieren. Aber gerade im Zentrum sind an jeder Ecke Touristenbuden, von denen uns abgeraten wurde – und selbst in China Town waren die Nudeln richtig eklig. Daumen runter dafür! Jana und ich haben uns also dieses Mal gar nicht erst die Mühe gemacht und haben direkt im Supermarkt oder bei “Boots” eingekauft. Dort gibt es sogenannte “Meal Deals”, bei denen man leckere Snacks, Sandwiches und Getränke kaufen kann und dabei kaum mehr als 3 Pfund zahlt. Als Kontrastprogramm dazu waren wir im Coq D´argent, nachdem Jana mit ihrem Shooting fertig war. Und was soll ich sagen – der Service, das Essen und auch die Cocktails danach waren ein Traum! Leider ein sehr kostspieliger.

5) Sightseeing

Auch wenn man es immer abstreitet und sich weigert, ein “Typischer Tourist” zu sein, zieht es einen immer richtung Big Ben & Co. Aber warum denn auch nicht? Schließlich ist die Aussicht auf das London Eye oder die Architektur rund um Palace of Westminster wirklich wunderschön. Was ich euch aber raten kann: etwas Planung im Voraus ist definitiv zeit- und nervenschonender: die Tickets für Madame Tussauds oder das London Eye kann man online vorbestellen und dadurch weniger anstehen, für die Wachablöse kann man sich rechtzeitig einen guten Platz suchen und auch die anderen beliebten Sehenswürdigkeiten nicht unbedingt zu Stoßzeiten besuchen. Auch ein Abstecher nach Cina Town lohnt sich – vor allem abends. Was ich erst vor Ort von Jana erfahren habe: der Eintritt in Museen ist kostenlos, also lohnt sich ein Besuch des Tate Modern oder des National History Museums gleich doppelt!

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6) Shopping

Ich predige ja immer, man sollte auf Reisen lieber aufs Shoppen verzichten. Manchmal klappt das eher schlecht als recht, aber London lässt einem eigentlich gar keine Wahl, weil alles so unglaublich teuer ist. Denn seien wir doch mal ehrlich: alles von Topshop & Co kann man sich auch im Internet bestellen und die wertvolle Urlaubszeit nicht in stickigen Geschäften verbringen. Möchte man trotzdem ein Andenken mitnehmen, kann man lieber zu einem superkitschigen Souvenir greifen, über das man noch Jahre später schmunzeln würde – oder zum Markt spazieren und dort nach wahren Schätzen mit Geschichte suchen. Hier findet ihr eine gute Übersicht aller Märkte.

7) Fortbewegungsmittel

Hört sich ja alles schön und gut an – aber wie kommt man denn nun von A nach B? In London am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln und einer Oyster Card, die man fast überall kaufen und aufladen kann. Wenn ihr sicher seid, dass ihr einen ganzen Tag untwerwegs sein werdet, lohnt sich eine “Day Travel Card”, mit der ihr sogar vom oder zum Flughafen Heathrow kommt. Wo wir gerade davon sprechen: von Luton bin ich mit einem Shuttlebus zum Bahnhof und von dort aus mit einem Zug gefahren, das ist die einfachste Lösung. Nach Heathrow fährt sogar direkt eine U-Bahn (die blaue Piccadilly line). In der Stadt selbst stehen überall Barclays Cycle Hire Stationen, bei denen ihr Fahrräder mieten könnt – die ersten 30 Minuten fahrt ihr sogar for free! Auch eine Bustour habe ich mal gemacht und kann sie wirklich empfelen. Vorausgesetzt, ihr erwischt gutes Wetter und einen noch besseren Guide. Und ein letzter Tipp von mir auf den Weg: kommt niemals, nie, unter keinen Umständen auf die Idee, euch in London ein Auto zu mieten und selbst zu fahren. Wir sind schon als Fußgänger kläglich an den Ampeln gescheitert, auch wenn überall geschrieben steht, in welche Richtung man gucken sollte…

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*in Kooperation mit AirbnbСама себе могу объяснить почему, но я люблю каждую секунду, проведенную в Лондоне. Вышло забавно: подвернулась вторая за месяц возможность слетать в британскую столицу, и я не успела даже отсортировать фото после первой поездки, когда бронировала билет для второй. Яне предстояла фотосессия с Rankin, и я не упустила возможности провести с ней за компанию выходные именно там. Почему бы и нет, ведь если мы рядом на фотографии, призом за которую и стала эта встреча с Rankin, она должна обрыскать все достопримечательности именно со мной – превосходная сделка, по-моему! За пару дней набралось столько впечатлений, что мне непременно хочется поделиться с вами. Итак!

1. Прибытие

В Лондоне я побывала в общей сложности четырежды. И каждый раз спрашиваю себя, почему бы не совершать такие вот короткие поездки почаще, ведь это вовсе не так затратно, как можно подумать. Если своевременно забронировать билеты туда и обратно, уже сэкономишь 100 евро. Важно  все это планировать стратегически верно, избегая по возможности вылета в излюбленный всеми уикенд и отдав предпочтение будням. Преимущество очевидно: город ( да и отели ) не так переполнены.

2. Ночлег.

За месяц до этого я уже была в Лондоне с Марселем на праздновании 25-летия выпуска известной модели кроссовок Gel-Lyte lll  от Asics. Тогда мы останавливались в отеле Andaz. Да, он в самом центре, но это очень дорого. В этот раз мы с Яной сознательно отдали предпочтение  популярным в последнее время  Airbnb- апартаментам и не разочаровались! Два дня мы жили в просторнейшей квартире на Ноттинг-Хилл. Чуть ли не королевская кровать, прилегающая кухня и действительно замечательный декор – просто мечта!  По сравнению с обычным отелем чувствуешь себя почти как у друзей в гостях, к тому же оплата вскладчину позволяет неплохо экономить. Решив остаться еще на денек, я провела последний вечер в другой комнате,  как раз напротив вокзала Виктория. Здесь также порадовал весьма креативный интерьер, не говоря уже о дружелюбных соседях, подсказавших, где что посмотреть и предложивших весьма кстати чашку чая. Абсолютно беспроигрышная версия для тех, кто раздумывает об альтернативном варианте стерильному отелю и не прочь поближе познакомиться с жителями города.

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3. Досуг

Лондону есть что показать и чуть ли не на каждом углу. Если вы поселились в Ноттинг-Хилл, достаточно просто выйти за дверь, чтобы любоваться красивыми фасадами, причудливо петляющими улочками или миленькими цветочными лавками. Выберешься чуть дальше в город и будешь выпрыгивать на едва ли не каждой станции подземки ради очередной достопримечательности. Если же вы не любитель ажиотажа в местах скопления туристов и предпочитаете в отдалении наслаждаться природой, прихватите плед и располагайтесь на нем в одном из многочисленных уютных парков. Сент-Джеймсский парк, как раз напротив Букингемского дворца, просто великолепен! Советую запастись провиантом для пикника в расчете не только на себя. Не забудьте припрятать в кармане пару орешков: тамошние белочки настолько доверчивы, что возьмут угощение прямо из ваших ладоней!

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4. Еда

С сожалением должна сказать, что в отличие от этих милых зверушек, для меня вопрос питания здесь решается не так просто. Помню, мы с Марселем два дня кряду безуспешно пытались найти приличный гамбургер или хотя бы попробовать знаменитый Fisch&Chips. Именно в центре на каждом углу вы наткнетесь на эти лотки для туристов, которые я бы вам решительно не порекомендовала, равно как и поистине отвратительную лапшу в China Town. Мы с Яной, отказавшись от идеи что-либо здесь пробовать, отправлялись прямиком в супермаркет или в „ Boots“. И здесь в так называемых „Meal Deals“ можно купить какие-то закуски, сэндвичи и напитки, потратив при этом не более трех фунтов. Но после того, как Яна закончила со своей фотосессией, мы отправились в ресторан Coq D,argent. Что я могу сказать, кроме того, что сервис, еда и  коктейли были выше всех похвал! Жаль лишь, что все это очень недешево.

5. Достопримечательности

Даже если вы категорически не желаете называться обычным туристом, Биг- Бэн и тому подобное просто неизбежны. А почему бы, собственно, и нет? В конце концов, вид с высоты колеса обозрения  „London Eye“ или дворцовая архитектура Вестминстера действительно великолепны.  И вот что я бы могла посоветовать:  спланируйте все заранее и сумеете сберечь тем самым время и нервы. Заказав билеты в музей мадам Тюссо онлайн, вы выиграете время и сможете выбрать, скажем, лучшее место для наблюдения за сменой  караула у дворца. Совсем не обязательно также осматривать достопримечательности в часы наибольшего скопления народа. Оправдает себя вылазка в China Town именно вечером. Еще я узнала от Яны, что в музеи вход бесплатный, и тут уже посещение  галереи Тейт Модерн или Национального исторического  музея оправдывает себя вдвойне!

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6. Шоппинг

Не устаю повторять, что в поездках лучше отказаться от шоппинга. На деле у меня с этим правилом скорее плохо, нежели хорошо, но Лондон  просто не оставляет выбора, настолько все дорого. Поэтому давайте по-честному: все из того же Topschop можно без проблем заказать в Интернете и не тратить бесценное время на духоту магазинов. Но уехать, не прихватить что-то на память? Ну и что, что это аляповатый сувенир; ведь ты, конечно, усмехнешься, взглянув на него спустя годы. А можно отправиться на блошиный рынок в надежде найти настоящее сокровище, да еще и с историей. ЗДЕСЬ вы найдете неплохой обзор всех торговых точек.

7. Транспорт

Все это звучит, конечно, хорошо и даже очень, но как добраться из пункта А в пункт В? В Лондоне лучше всего воспользоваться общественным транспортом и так называемой Oyster Card, которую можно практически повсеместно купить и пополнить. Если предполагаются поездки в течение всего дня, практичнее всего приобрести Day Travel Card, позволяющую добраться в том числе до аэропорта Хитроу. Раз мы уж об этом заговорили: из Luton  я добиралась до железнодорожного вокзала микроавтобусом, а оттуда уже поездом – это самый простой вариант. До Хитроу идет к тому же прямой поезд (Piccadilly line). В самом городе повсюду находятся станции, где можно взять напрокат велосипед, причем первые полчаса вам не придется оплачивать!

Я воспользовалась также  Bustour и могу уверенно порекомендовать этот вид туристического транспорта, особенно если вам повезет с погодой, а более того – с гидом. И последний совет на дорогу: никогда, ни в коем случае и ни при каких обстоятельствах не арендуйте в Лондоне машину и не садитесь за руль! Мы беспомощно озирались на светофорах, хотя повсюду таблички предписывали, в каком направлении смотреть…

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  • Tina
    22. März 2015

    Wunderschöne Fotos! Das macht richtig Lust aufs Verreisen 🙂

  • Mai
    30. März 2015

    Ich möchte auch so gerne nach London, aber dann nur am Wochenende. Unter der Woche muss ich arbeiten 🙁 Schade aber auch.
    Aber die Tipps sind super!
    Wie? Man kann da nicht gut essen gehen? Was eine Schande D:
    Liebe Grüße
    Mai von Monpipit.de

    xox

  • Victoria
    21. April 2017

    Kann mich den vorherigen Kommentaren nur anschließen. Coole Fotos und tolle Tips!
    Ich habe mir schon öfters vorgenommen mal nach London zu Reisen, wird langsam echt mal Zeit 🙂
    LG und ein schönes Wochenende Victoria

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